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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich ziehe zum 1. September nach Eilum und möchte Mitglied werden. Damit ich dann auch Tätig werden kann in der SPD was muß ich tun.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Schlie
Saale-Bündnis auf dem Domplatz
Politiker parteiübergreifend, Wirtschaft,Gewerkschaft und Kommunen forderten am 8.9.11 vor dem Landtag eine Herabstufung von ostdeutschen Wasserstrassen zu verhindern und endlich ein faires Verfahren für den Ausbau der Saale umzusetzen. Hintergrund ist das bekanntgewordene Klassifizierungskinzept des Bundesverkehrsministeriums, wonach die Saale zur RESTwasserstrasse abgestuft werden soll. Vor allem auch die kommunalen Vertreter der Gemeinden entlang der Saale von Könnern bis Calbe sind empört und bestätigen die Verträglichkeit von Natur und Saaleausbau. Wir brauchen auch im Osten leistungsfähige Wasserstrassen und lassen uns nicht als Resteregion abstufen. Die Kundgebung war ein Erfolg wir müssen aber weiter kämpfen.
Ulrich Gerstner
Landrat Salzlandkreis
Als Oberbürgermeisterin der größten Stadt des Landes Sachsen-Anhalt – die allein 25 km schiffbare Wasserstraße auf ihrem Territorium hat – wehre ich mich vehement gegen eine Herabstufung der Saale im Bundeswasserstraßennetz. Wir erwarten ein faires Verfahren, in dem neben den ökologischen auch die ökonomischen Aspekte abgewogen werden. Schließlich ist der Gütertransport auf dem Wasser sehr umweltverträglich und energieeffizient. Gemeinsam mit dem Stadtrat und dem Landrat des Saalekreises fordere ich die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes auf, die Einstufung der Saale als bedeutende Wasserstraße sicherzustellen. Durch die Herabstufung der Saale zur Rest-Wasserstraße droht ein volks- und privatwirtschaftlicher Schaden. Im Vertrauen auf dem Saaleausbau sind in Sachsen-Anhalt mehr als 100 MillionenEuro investiert worden.
Allein in den Hafen Halle-Trotha wurden 30 Mio. Euro investiert. Als trimodaler Umschlagplatz zwischen Wasserstraße, Landstraße und Schiene hat der Hafen eine große wirtschaftliche Bedeutung für den Süden Sachsen-Anhalts und die Region Halle-Leipzig. Um die wirtschaftlich notwendigen großen Tonnagemengen sicherstellen zu können, ist und bleibt der Ausbau derSaale unumgänglich. Darüber hinaus ist die Händelstadt Halle mit ihrem breiten wassertouristischen Angebot ein gewichtiger Schwerpunkt für den Tourismus und insbesondere für den Wassertourismus in der Region Halle-Leipzig.
Ich fordere deshalb, dass die Voraussetzungen geschaffen werden, dass wir an der Saale und mit der Saale sowohl eine ökologisch vertretbare als auch ökonomisch erfolgreiche Entwicklung nehmen können.
Mit freundlichen Grüßen
Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale)
Dagmar Szabados
Solvay in Bernburg sieht bei einer Jahreskapazität von 540.000 t Soda ein Potential von 250.000 t Soda für den Schiffstransport. Hinzu kommen noch 50.000 t pro Jahr Koks bzw. Anthrazit die als Rohstoff für die Soda-Produktion benötigt werden. Weiteres Potential am Standort Bernburg ist die Anlieferung von Brennstoff für das EBS-Kraftwerk der Energie Anlage Bernburg GmbH, die den Standort mit Prozessdampf versorgt, mit einem Potential von 100.000 t pro Jahr. Solvay erachtet dieAnbindung der (jetzt schon schiffbaren) Saale an das europäische Wasserschifffahrtsnetz über Elbe und Wasserschifffahrtskreuz Magdeburg als wesentliche Säule der Wettbewerbsfähigkeit und somit Zukunftssicherung des Solvay-Standortes in Bernburg. Die anderen Solvay-Werke in Deutschland, die Schüttgüter als Produkte oder Rohstoffe bewegen, nutzen schon seit Jahrzehnten den Schiffahrtransport als wesentlichen Bestandteil ihrer Lieferkette (Bad Wimpfen ->Neckar, Bad Hönningen und Rheinberg ->Rhein).
Dr. Thomas Müller
Werkleiter Solvay Bernburg
vielen lieben Dank für die Glückwünsche zu unserer Goldenen Hochzeit, wir haben uns sehr gefreut.
Mit freundlichen Grüßen
Fam. Meyer