Ortsvereine

Veröffentlicht: 09.06.2013 unter OV - Bernburg, OV - Elbe-Saale, OV - Nienburg/Umland, OV - Schönebeck, SPD Sachsen-Anhalt

Damm am Zusammenfluss von Saale und Elbe gebrochen

Der umkämpfte Damm am Zusammenfluss von Saale und Elbe ist am Sonntag gebrochen. Dies teilte der Krisenstab der Landesregierung von Sachsen-Anhalt mit. Er rief rund 150 verbliebene Menschen im Raum Groß Rosenburg, Breitenhagen, Lödderitz und Sachsendorf auf, sofort in höhere Gebiete zu flüchten. Betroffen von der Räumung ist ein Gebiet von mehreren Quadratkilometern an der Mündung der Saale in die Elbe südlich von Magdeburg. Dort waren am Wochenende die Hochwasser-Scheitel beider Flüsse zusammengeprallt, was Prognosen extrem erschwert hatte. Die Bruchstelle befindet sich zwischen Klein Rosenburg und dem Schöpfwerk Breitenhagen.

Quelle: Volkstimme

Veröffentlicht: 07.04.2013 unter AfA, Juso, Kreisverband, Ortsvereine, SPD Sachsen-Anhalt

Ottmar Schreiner ist tot

Die SPD trauert um Ottmar Schreiner. Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht seines Todes zur Kenntnis nehmen müssen. Unser aller Mitgefühl gilt seiner Familie, mit der wir gemeinsam trauern.

Aufrichtigkeit, Glaubwürdigkeit, Standhaftigkeit. Das hat Ottmar Schreiner immer ausgezeichnet.

Sein politisches Vermächtnis bleibt dauerhaft Verpflichtung für uns. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


Ottmar Schreiner spricht KLARTEXT über Hartz 4 im Ortsverein Bernburg

Veröffentlicht: 02.03.2013 unter Juso, Kreisverband, Ortsvereine, SPD Harz

SPD will wieder Direktmandate

NEUGATTERSLEBEN/MZ - Die Sozialdemokraten haben sich für die Bundestagswahl im September ehrgeizige Ziele gestellt. Auf einer Klausurtagung des Kreisvorstandes der SPD-Salzland am Freitag im Acamed Ressort in Neugattersleben stellten sich die drei Direktkandidaten der Partei für den Bundestag vor. Und die Genossen demonstrierten Stärke: Burkhard Lischka (Wahlkreis 70, Schönebeck), Mario Hennig (Wahlkreis 68, Aschersleben) und Petra Börst-Harder (Wahlkreis 71, Anhalt) erklärten unisono, dass sie das Direktmandat holen wollen.

Burkhard Lischka hat dazu wohl die besten Voraussetzungen, denn er gehört bereits seit Oktober 2009 dem Deutschen Bundestag an und er ist Rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Die Bundesregierung mache Politik zu Lasten des Ostens, so Lischka. Bei der Verkehrsinfrastruktur müsse der Osten Kürzungen von 40 Prozent hinnehmen, während in den Alten Bundesländern nur 10 Prozent gekürzt werde. Noch immer gebe es kein einheitliches Rentensystem, bei gleichem Verdienst sei die Rente im Osten niedriger. Und in Zeiten guter Steuereinnahmen habe die Bundesregierung wenig getan, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen – arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wurden um 50 Prozent “eingedampft”, so Lischka. Wichtig seien für ihn die direkten Kontakte zu seinen Wählern. So halte er an seinen Kuchen-Besuchen fest – “ich bringe den Kuchen mit, die Leute kochen Kaffee und wir sprechen eine Stunde miteinander.” 130 Termine habe er momentan noch vor sich.

Für Petra Börst-Harder ist der Wahlkreis 71, zu dem auch die Region Bernburg gehört, noch etwas Neuland. Sie habe sich aber bereits in den Ortsvereinen über die aktuellen Probleme informiert. Obwohl sie noch keine parlamentarische Erfahrung habe, kenne sie sich als Leiterin einer Stadtkasse im kommunalen Bereich gut aus und könne so kommunale Probleme in die Bundesebene hinein tragen. Sie sei bereits jetzt viel unterwegs, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, so Petra Börst-Harder. So könne sie sich direkt mit den Problemen vor Ort vertraut machen. Für das Direktmandat werde sie kämpfen.

Die Sozialpolitik ist für Mario Hennig ein Schwerpunkt seiner politischen Tätigkeit, dem er auch bei einer Wahl in den Bundestag treu bleiben möchte. Hennig ist Gewerkschafter der IG Bau, Agrar, Umwelt und dort im Bereich Arbeit und Soziales tätig. Er ist Kreisvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Harz und hat als Stadtrat in Harzgerode und Ortschaftsrat in Siptenfelde bereits Wahlfunktionen inne. Ihn bewegt das Thema soziale Gerechtigkeit. Ob es gelinge, diese soziale Gerechtigkeit zu erreichen, werde bei der Bundestagswahl entschieden. So müsse sich beispielsweise die Leiharbeit verteuern, um mehr unbefristete Arbeitsplätze zu schaffen. Auch die Rente mit 67 sei nicht zeitgemäß. Einsetzen will sich Hennig auch für die Förderung des Tourismus. Der Harz und auch Aschersleben seien da schon auf dem richtigen Weg.

SPD-Kandidaten im Internet:

www.burkhard-lischka.de

www. börst-harder.de

www.mario-hennig.de

Quelle: MZ

Veröffentlicht: 17.02.2013 unter Bund, Kreisverband, OV - Aschersleben, OV - Bernburg, OV - Bördeland, OV - Egeln & Egeln-Nord, OV - Egelner Mulde, OV - Elbe-Saale, OV - Güsten, OV - Nienburg/Umland, OV - Schönebeck, OV - Seeland, OV - Staßfurt, OV - Westeregeln, SPD Harz, SPD Sachsen-Anhalt, Salzlandkreis

Landesliste zur Bundestagswahl aufgestellt

Die Kandidaten für den Bundestag aus Sachsen-AnhaltEs gibt selten Parteitage, auf denen alle Delegierten anwesend sind, aber am 16. Februar war es so. Alle 103 Delegierten waren ins Alte Theater nach Magdeburg gekommen. Das lag wohl weniger am Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, der sich für ein Grußwort angesagt hatte, sondern vielmehr daran, dass der Wahlkampfauftakt und die Aufstellung der Landesliste auf der Tagesordnung standen.

„Wir wollen den Regierungswechsel in Berlin einläuten!“, gab die Landesvorsitzende Katrin Budde die Richtung für den Parteitag vor. Den hielt auch der Magdeburger Oberbürgermeister Lutz Trümper für absolut notwendig. Er mahnte an, dass die kommunale Familie eine größere Lobby in der neuen Bundesregierung brauche. So blieben viele Sozialleistungen an den Kommunen hängen, ohne dass diese das beeinflussen können.